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Nach 34 Jahren wieder Schnee an der Costa Blanca

Schnee an der Costa Blanca. Eine Kältewelle hält die Costa Blanca in Atem. So kam es das nach 34 Jahren zum ersten mal Schnee an der Costa Blanca zu verzeichnen war. Obwohl der Schneefall vorhergesagt war, machte es nicht den Eindruck als das man sich auf die Situation vorbereitet hätte.

 

Für Unterhaltung sorgte das ganze auch in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co. dort kursierten deshalb vielerlei Fotomontagen von verrosteten Schneeräumfahrzeugen die es real an der Costa Blanca gar nicht gibt.

Nach den heftigen Schneefällen vom Mittwoch folgten am Donnerstag vielerorts Gewitter, Dauerregen, Stromausfälle und bis zu drei Meter hohe Wellen.

Vielerorts fiel am Mittwoch und Donnerstag der Schulunterricht aus, etliche Landstraßen in der Provinz Alicante mussten gesperrt werden, darunter die CV-770 in Villajoyosa. In Torrevieja fielen binnen zwei Tagen 40 Liter pro Quadratmeter.

 

Ein Spaß war das ganze natürlich für die Kinder die zum Großteil Schnee nur vom Hörensagen oder aus dem Fernseher kannten. Auch wenn vielerorts das Vergnügen nach wenigen Stunden schon wieder vorbei war, reichte Zeit doch zur ein oder anderen Schneeballschlacht oder zum Bau von Schneemännern.

Und wenn es dann schon einmal Schnee an der Costa Blanca gibt, entstehen dann natürlich auch kuriose Bilder wie dieser Schneemann vor einem Orangenbaum.

Dénia in der Provinz Alicante registrierte am Donnerstagmorgen dann Windböen von 70 Stundenkilometern, über Benitachell fegte der Sturm mit 60 Stundenkilometern. Die Ortspolizei sperrte die Zufahrt zur Cala Moraig. Auch bei Niederschlagsmengen markierte die Marina Alta in den frühen Morgenstunden des Donnerstag Höchstwerte in ganz Spanien.

So gingen in Parcent 25,2 Liter auf den Quadratmeter, Jávea 24, Dénia 21, Benissa 20, Pego 18,6 und Jávea 18,4 Liter nieder. In Calpe hagelte es.

Wenn es bis zum nächsten Schnee an der Costa Blanca wieder 34 Jahre dauert werden die Kinder wohl weiterhin auf Fernsehen, Bilder und die Erzählungen ihrer Eltern zum Thema Schnee zurückgreifen müssen.

 

Stiere ins Meer – Bous a la mar in Denia

Bous a la mar zu deutsch Stiere ins Meer , ist ein fester Bestandteil der lokalen Fiestas in Denia in der der Provinz Alicante im südöstlichen Spanien.

Das Ereignis findet seit 1926 statt. Denia mit seinen rund 42.000 Einwohnern ist aufgrund seines ganzjährig milden und konstanten Klimas besonders bei ausländischen Touristen beliebt. Viele davon sind dann auch bei Bous a la mar wieder zu finden. Bei Bous a la mar, werden die Stiere über die Marquès de Campo, der „Hauptstrasse“ Denias, in eine eigens dafür errichtete Arena am Hafenbecken der spanischen Küstenstadt getrieben. Die an das Hafenbecken grenzende Seite der Arena ist offen, so dass die „ Toreros“ in Badeshorts versuchen die Stiere in Richtung Hafenbecken und somit ins Meer zu treiben. Dabei fallen diese nicht selten selbst ins Wasser.

Während der Fiestas findet Bous a la mar in der Regel zweimal täglich um 13 Uhr und 19 Uhr statt und bei jedem Durchgang treten um die 8 Stiere an, die von speziellen Züchtern aus der Umgebung eigens für den Einsatz bei dieser Veranstaltung antransportiert werden. Begeistert verfolgt wird das Spektakel von zahlreichen zahlenden Zuschauern auf den Tribünen. Eine aktive Teilnahme ist erst ab 16 Jahren erlaubt.

Wenn die Stiere eine gewisse Zeit überstanden haben werden diese begnadigt. Die anderen verlassen die Arena dann im Mittelmeer schwimmend und werden dann aus dem Hafenbecken gezogen damit diese nicht ertrinken. Tierschützer protestieren jedes Jahr gegen die Veranstaltung. Im Normalfall werden die Tiere im Gegensatz zum Stierkampf in der Arena nicht verletzt. Doch durch die Aufregung und die Hitze erleiden manche Stiere einen Herzinfarkt. In seltenen Fällen sind auch schon Stiere im Meer ertrunken. Sollte man zu dieser Zeit, Mitte Juli, in Denia sein ist ein Besuch der Bous a la mar ein muss und sicherlich ein unvergesslicher Spass für die ganze Familie.

Fallas Figuren im Land Valencia

Fallas Figuren :

Nachdem wir uns zuletzt der Geschichte der Fallas und der Verwandlung zur Fallera gewidmet hatten, heute einmal etwas zu den Fallas Figuren. Diese werden vor dem 15. März des Jahres von jedem Fallas Verein aufgestellt. Aufzeigen möchten wir das Anhand der Fallas 2015 in Denia an der Costa Blanca.

 

Jeder der dort ansässigen Fallas Vereine, immerhin 12 bei c. 40.000 Einwohnern, stellt ein Falla Infantil ( Kinderfalla Herstellung 3.000 – 5.000 € ) sowie eine „große“ ( Herstellungskosten 8.000 -10.000 € ) in Valencia sogar nicht selten über 100.000 € . In den Tagen bis zur „crema“ dem Verbrennen der Fallas in der Nacht des 19. März, bildet jedes Casal Fallers eine Gruppe von Falleras und Falleros die von einer Blasmusikgruppe begleitet, allen anderen Fallas Vereinen und deren Figuren, einen Besuch abstattet.

 

In diesen Tagen werden die aufgestellten Bauwerke von einer Jury bewertet. Kriterien sind hierbei unter anderem die Originalität und verschiedene andere Kriterien. Nachdem die Platzierungen bekannt sind werden die Figuren dann verbrannt beginnend mit der letzt platzierten bis zum Höhepunkt zum Abschluss die Erste Platzierung verbrannt wird. Kinderfallas werden getrennt von den Erwachsenenfallas bewertet.

Außerdem gibt es zahlreiche Zusatzpreise so das kein Verein ohne Auszeichnung bleibt den letztendlich soll ja niemand entmutigt werden sich im Folgejahr wieder dem Stress auszusetzen.

Fallas Figuren Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas Figuren

 

 

 

 

 

 

 

Fallas Figuren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fallas Figuren – Stolz präsentieren die beiden die Siegerfalla der Kinder 2015 in Denia.

 

Fallas Figuren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas Figuren Fallas Figuren

 

Fallas Figuren – Die Sieger in Denia 2015 bei den "großen":

 

Fallas Figuren

Fallas Figuren

 

Fallas Figuren

Fallas FigurenFallas Figuren

Fallas Figuren Fallas Figuren Fallas Figuren

 

 

 

 

 

 

 

Ein beliebtes Thema 2015 die schwarzen Kreditkarten von Bankia oder Spaniens schwarze Kreditkarten

 

Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas Figuren

Fallas FigurenFallas Figuren

 

Unvorstellbar für uns Ausländer ist zum einen die Tatsache wie die Figuren entzündet werden, vor allem aber welche „gesundheitsfördernden“ Brandbeschleuniger hier teilweise eingesetzt werden, zum anderen das Abbrennen der bis zu 20m hohen Figuren mitten in der Stadt, oft keine 5 m vom nächsten Wohnhaus entfernt.

Zwar steht die Feuerwehr bereit und hat in der Regel die Häuser der Nachbarschaft auch schon im Vorfeld mit Wasser abgespritzt, nichts desto trotz wäre Aktionen dieser Art in Deutschland undenkbar oder was denken Sie ?